Es gibt vier Sicherheitsniveaus eines Wohnhauses und genauso viele Schritte, mit denen man seine Wohnung einbruchssicher(er) machen kann. Allerdings muss betont werden: Einen dieser Schritte zu setzen, ist nicht genug, es müssen alle vier sein, um das Sicherheitsniveau wirklich entscheidend zu heben. Drei Schritte bedeuten einen guten Fortschritt, bei zwei von vieren bleibt man einem erhöhten Risiko ausgesetzt, auch wenn man immer noch besser dasteht, als wenn man völlig untätig bleibt.

1. Das eigene Verhalten anpassen

Der erste und günstigste Schritt hin zu mehr Sicherheit, ist das eigene Verhalten entsprechend anzupassen, um Dieben keine allzu große Spielwiese zu bieten. Dafür genügt ein Blick auf die Statistik: 39 Prozent aller Diebe verschaffen sich Zutritt, indem sie sich an Fenstern oder Türen zu schaffen machen, mit 34 Prozent gleich dahinter rangieren aber Einbrüche durch im Fehl offen gelassene Fenster oder Türen. In mehr als der Hälfte der Fälle werden Schmuck, Bargeld und Pelzmäntel gestohlen, nur in 25 Prozent der Fälle Elektronikartikel wie Computer, Fotoapparate oder Smartphones. Also: Passen Sie auf, nehmen Sie Sicherheitstipps ernst. Und wo finden Sie diese? Am besten auf unserer Facebook-Seite.

2. Prüfen Sie, ob Ihre Eingangstür genügend Sicherheit bietet

Auch wenn Sie Ihre Eingangstür immer gewissenhaft abschließen, nützt sie doch wenig, wenn man sie mit einem gezielten Stoß aufbrechen kann. Deshalb sollte man eine gepanzerte Tür anschaffen, was zwar mit einer Investition verbunden ist, allerdings mit einer einmaligen und sinnvollen. Sie macht aus einer Wohnung, in die alle ungestört marschieren können, eine, die Diebe im Normalfall meiden. Sicher: Eine gepanzerte Eingangstür ist kein Allheilmittel, gegen die organisierte Kriminalität und ihre modernsten Einbruchswerkzeuge kann auch sie wenig ausrichten. Aber das Leben macht sie Einbrechern in jedem Fall schwer. Was Sie beim Kauf einer gepanzerten Tür beachten müssen, erklären wir in einem eigenen Post.

3. Eine Alarmanlage installieren

Die goldene Regel des Einbruchsschutzes ist die Installation einer Alarmanlage. Ohne eine solche, kann Ihre Wohnung einigermaßen geschützt sein, mit ihr ist sie es in jedem Fall gut. Schließlich beugt sie Einbrüchen vor und schlägt Alarm, wenn etwas Verdächtiges passiert. Schwierig ist allerdings, sich im breiten Angebot an Alarmanlagen zurechtzufinden, hängt das Modell, das man sich anschafft, doch wesentlich von den eigenen Bedürfnissen ab. Wir werden Ihnen bald in einem eigenen Post zumindest ein paar Anhaltspunkte geben.

4. Auf einen Wachschutz setzen

Ist eine Alarmanlage installiert, bleibt eine Frage offen: Wer interveniert, wenn sie ausgelöst wird? Dieses Problem kann man durch die Koppelung mit einer Einsatzzentrale und einen Vertrag lösen, der einen schnellen Einsatz garantiert. Ganz egal, ob Sie in der Nähe sind oder im Urlaub. Und in jedem Fall ist es sinnvoller, wenn ein erfahrener und gut ausgebildeter Wachmann einen Einbrecher stellt, als wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie es tun muss. Sollten Sie über keine Alarmanlage verfügen, können Sie eine solche auch von der Wachschutzgesellschaft leihen, sodass Sie die Anschaffungskosten sparen können. Was übrigens passiert, wenn eine Alarmanlage ausgelöst wird und der Alarm in der Einsatzzentrale eintrifft, haben wir in einem unserer ersten Posts erklärt.

Noch einen Vorteil hat die Zusammenarbeit mit einem privaten Wachschutz. Er bietet auch zeitlich befristete Lösungen, also etwa für den Fall, dass Sie in Urlaub gehen oder aus Arbeitsgründen länger nicht zu Hause sein können. Dann kann man sich etwa dafür entscheiden, das eigene Zuhause zweimal täglich von einer Patrouille inspizieren zu lassen. Sie erscheint jeden Tag zu anderen Uhrzeiten, sodass sie eine gute Abschreckung für all jene darstellt, die einen Einbruch planen sollten. Außerdem kann man auch einen Wachmann damit beauftragen, täglich den Briefkasten zu leeren, nachts Licht einzuschalten und dieses am Tag wieder zu löschen, damit es so aussieht, als sei das Haus bewohnt.

Wenn es um die Sicherheit geht, kann man schließlich immer noch etwas mehr tun. Die Südtiroler Ronda steht jedenfalls mit Rat und Tat an Ihrer Seite.