Es ist Nacht, verdächtige Bewegungen sorgen dafür, dass die Alarmanlage Ihres Hauses oder Ihres Unternehmens anschlägt. Schon wenige Minuten danach steht ein Einsatzfahrzeug der Wachschutzgesellschaft vor Ihrer Tür, die Wachmänner führen eine eingehende Kontrolle durch. Aber wie konnte das alles so schnell gehen?

Immer, wenn eine Alarmanlage anschlägt, wird die Einsatzzentrale alarmiert, die nichts anderes ist als das Herz einer Wachschutzgesellschaft. Sie ist rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche besetzt, hier laufen alle Fäden zusammen, damit Ihre Sicherheit garantiert werden kann.

In der Einsatzzentrale sind stets zwei Mitarbeiter im Dienst, Wachmänner mit langer Erfahrung, die die Aufgabe haben, alle an die Zentrale angeschlossenen Sicherheitssysteme zu überwachen und im Falle eines Falles die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Erfahrung – vor allem jene des Einsatzleiters – ist dabei kein Plus, sondern eine notwendige Voraussetzung, baut auf den Entscheidungen der Mitarbeiter in der Zentrale doch die gesamte Sicherheitsarchitektur auf. Zu dieser gehören neben Alarmanlagen auch solche zur Videoüberwachung, Feuermelder, Anlagen, die Gasaustritte anzeigen, aber auch Überwachungssysteme für Heiz- und Kühlanlagen, von Aufzügen und Datenverarbeitungszentren.

Stellt eine dieser Anlagen etwas Ungewöhnliches fest, teilt sie dies der Einsatzzentrale mit. Von dort wird umgehend über Funk jene Patrouille alarmiert, die sich am nächsten zum Einsatzort aufhält. Sie fährt sofort los, um die Lage zu kontrollieren. Die dafür notwendigen Daten fließen automatisch in das GPS-Gerät des Einsatzfahrzeuges ein, sodass man auf dem schnellsten Weg zum Einsatzort gelangt. Zudem bekommt der Wachmann auch schon die grundlegenden Informationen, um was für einen Alarm und um was für ein Objekt es sich handelt.

Aufgabe dieser ersten Patrouille ist, vor Ort zu kontrollieren, warum der Alarm ausgelöst wurde und dies umgehend der Einsatzzentrale mitzuteilen. Falls notwendig alarmiert diese eine zweite Patrouille, die Sicherheitskräfte und den Kunden. Sobald die zweite Patrouille am Einsatzort ankommt, wird eine Inspektion auch im Gebäudeinneren durchgeführt, falls der Kunde die nötigen Schlüssel ausgehändigt hat. Alle ihre Beobachtungen fließen in einen Bericht ein, der der Einsatzzentrale übermittelt wird. Dort wird dann entschieden, ob das betroffene Objekt weiter bewacht werden soll, bis die Situation bereinigt wurde.

Schon aus dieser Beschreibung wird klar, wie wichtig es ist, dass die Kommunikation zwischen den Anlagen vor Ort und der Zentrale stets einwandfrei funktioniert. Deshalb wird diese auch laufend kontrolliert. Sollte die Kommunikation einmal unterbrochen werden, wird sofort den Ursachen auf den Grund gegangen. Sollten diese verdächtig sein, führt eine Patrouille vor Ort eine Kontrolle durch.

Im Falle einer Videoüberwachung haben die Einsatzkräfte in der Zentrale die Möglichkeit, die Bilder anzusehen und sich ein Bild der Lage zu machen. Auch wenn kein Alarm ausgelöst wird, werden die Bilder zudem täglich im Schnelldurchlauf gesichtet, um eventuelle ungewöhnliche Situationen feststellen zu können.

All diese Operationen können nur durchgeführt werden, weil man über eine hoch entwickelte Technik verfügt und die Mitarbeiter stetig im Umgang mit der Technologie geschult werden. Im Einsatz sind

  • Instrumente zur GSM/GPRS-Datenübertragung,
  • Übertragungen auf dem Kanal TCP-IP,
  • UHF- und VHF-Funkverbindungen mit einer lückenlosen Abdeckung in Einsatzgebieten mit einer Niederlassung von CDO – Südtiroler Ronda,
  • Videoübertragungen per GPRS und TCP-IP über eigens entwickelte oder erstklassige am Markt angebotene Übertragungsanlagen,
  • digitale Übertragungen von Telefonsignalen in allen wichtigen Kommunikationsprotokollen (Contact-ID, Ademco etc.)
  • Übertragungen georeferenzierter Satellitensignale.

 

Die Einsatzzentrale ist ein bestens abgeschirmter Ort, zu dem nur autorisiertes Personal Zutritt hat. Es wurden alle Vorkehrungen getroffen, um ein unbefugtes Eindringen zu verhindern.

Das ist kein Wunder, ist die Einsatzzentrale doch das Herzstück eines Sicherheitsnetzes, jenes Instrument, das flächendeckende Sicherheit erst möglich macht. Sie ist es, die schnelle Einsätze im Ernstfall ermöglicht, sie ist es aber auch, von der effiziente Maßnahmen zur Prävention ausgehen.

Und man weiß ja: Vorsorgen ist in jedem Fall besser.